Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass jeder Mensch die Fähigkeit in sich trägt, sein Leben zunehmend im Einklang mit sich selbst, den eigenen Bedürfnissen und Werten zu gestalten.
Diese Überzeugung ist nicht allein durch meine Ausbildungen und meine berufliche Erfahrung entstanden. Sie ist aus meinem eigenen Lebensweg gewachsen.
Auch ich durfte erfahren, wie wertvoll Begegnungen mit Menschen sein können, die zuhören, Orientierung geben, Fragen stellen und neue Perspektiven eröffnen. Menschen, die uns ein Stück begleiten und manchmal etwas sichtbar machen, das wir selbst gerade nicht erkennen können.
Den eigenen Weg können sie uns dennoch nicht abnehmen.
Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute. Ich begleite Menschen nicht, weil ich den richtigen Weg für sie kenne. Ich begleite sie dabei, ihren eigenen Weg besser zu erkennen.
Vielleicht unterscheiden sich unsere Wege weniger, als wir manchmal glauben. Vielleicht bin ich manchen Fragen lediglich etwas früher begegnet und habe dadurch Erfahrungen gesammelt, die ich heute weitergeben kann. Mein Wissen, meine Erfahrung und meine unterschiedlichen Methoden stelle ich Ihnen zur Verfügung. Was davon für Sie stimmig und hilfreich ist, darf sich auf Ihrem Weg zeigen.
Denn Entwicklung bedeutet für mich nicht, einem bestimmten Bild von sich selbst entsprechen zu sollen. Sie beginnt dort, wo wir neugierig darauf werden, wer wir sind, was uns geprägt hat und was heute wirklich zu uns gehört.
Manchmal bekommen Dinge im Laufe eines Lebens eine Bedeutung, die man nicht geplant hat.
Die Rose begleitet mich bereits seit meiner Geburt und ist Teil meines Geburtsnamens. In meinem heutigen Familiennamen Rosenboom begegnen sich für mich zwei Bilder: Verwurzelung und Entfaltung. Denn „Boom“ bedeutet im Plattdeutschen „Baum“.
Wie ein Baum haben auch wir Menschen Wurzeln. Unsere Geschichte, Beziehungen und Erfahrungen prägen uns. Sie zu verstehen bedeutet nicht, in der Vergangenheit stehen zu bleiben. Es bedeutet zu erkennen, was uns geprägt hat, was uns trägt und was heute vielleicht nicht mehr zu uns passt.
Die Rose steht für mich für Entfaltung. Was sie zu ihrer Blüte braucht, ist bereits in ihr angelegt. Und auch ihre Dornen gehören dazu: Offenheit und Schutz, Mitgefühl und Grenzen dürfen nebeneinander bestehen.
So ist Rosenboom für mich zu einem Sinnbild meiner Arbeit geworden - Wurzeln verstehen, Schutz würdigen, Entfaltung ermöglichen.
AKDmi entstand ursprünglich aus der Suche nach einem Namen für einen Ort, den ich gestalten möchte. ein Ort zum Wachsen, Lernen und sich Begegnen - eine Akademie. Dieser Ort kann sowohl im eignen Innern sein, wie im Außen. Da die Schreibweise "Akademie" vergeben war, entstand AKDmi.
Mit der Zeit bekam die besondere Schreibweise für mich eine eigene Bedeutung:
Alles kann durch mich.
Das bedeutet nicht: "Ich kann alles." Nicht alles im Leben liegt in unserer Hand. Doch wir können wahrnehmen, was uns berührt, verstehen, was in uns geschieht, und zunehmend bewusst entscheiden, wie wir damit umgehen möchten.
Dabei können unsere natürlichen Stärken wieder Raum bekommen – all die Qualitäten, durch die etwas von unserem innersten Wesen, unserer Essenz, sichtbar wird.
Für mich gehören deshalb Rosenboom und AKDmi zusammen. Verstehen, was uns geprägt hat, und dem Raum geben, was in uns bereits angelegt ist und sich entfalten möchte.
ICH BIN.
Ich wünsche mir, dass Menschen sich selbst nicht länger vor allem durch das betrachten, was vermeintlich nicht mit ihnen stimmt.
Ich wünsche mir, dass sie verstehen lernen, warum sie fühlen, denken und handeln, wie sie es tun. Dass sie ihren eigenen Wert erkennen, ihre Bedürfnisse wahrnehmen und ihren natürlichen Stärken wieder mehr vertrauen. Dass sie verletzten Seiten mit Mitgefühl begegnen und jene Strategien verstehen lernen, die einmal entstanden sind, um etwas Wertvolles zu schützen.
Denn Verstehen verändert die Beziehung zu uns selbst.
Aus Selbstkritik kann Neugier entstehen. Aus einem automatischen Reagieren kann nach und nach mehr Wahlfreiheit werden. Und aus der Vorstellung, anders sein zu müssen, kann die Frage entstehen, was heute wirklich zu uns passt.
Diese Entwicklung betrifft für mich nie nur den einzelnen Menschen.
Wenn wir uns selbst besser verstehen, verändert sich auch die Art, wie wir anderen begegnen. Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen können, verändert sich Beziehung. Wenn wir erkennen, wann alte Erfahrungen unser gegenwärtiges Handeln beeinflussen, können wir beginnen, neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Das wirkt weiter.
In Partnerschaften und Freundschaften.
In Familien.
Im Umgang mit unseren Kindern.
In unserem beruflichen Umfeld.
In Gemeinschaften.
Und schließlich auch in unserer Gesellschaft.
Dazu möchte ich mit meiner Arbeit beitragen. Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen sich selbst begegnen können, ohne sich zunächst verändern zu müssen. Räume, in denen verstanden werden darf, bevor neue Wege entstehen. Und Räume, in denen das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, die eigenen Fähigkeiten und die eigene Gestaltungskraft wachsen kann.